heute möchte ich Euch aktive Lebenshilfe anbieten.
Letztens habe ich aus Versehen in den schlechtesten Fernsehfilm der deutschen Nachkriegsgeschichte gezappt: Die Hässliche. Eine füllige, aber nicht aus Prinzip hässliche Frau (siehe Bild) lernt ein smartes Arschloch kennen, jammert in einem durch, wie hässlich sie ist, und der Depp verliebt sich auch noch in sie. Wegen der inneren Werte. Schrecklich!
Nichts gegen smarte Typen die sich in füllige Frauen verlieben. Auch nichts gegen füllige Frauen. Aber gegen jammernde, selbstaufgeberische, spiegelblinde Waschlappen-Weibchen, egal ob dick oder dünn.
Jede dicke Frau kann etwas an ihrer Figur ändern - durch Sport, durch gesündere Ernährung. Wenn sie das nicht tut bin ich versucht zu sagen: Selbst schuld!
Aber jede Frau hat auch das Recht und die Möglichkeit, sich ihre Stärken auf die Brust zu schreiben, und nicht ihre Schwächen. Ich laufe auch nicht rum, und sage mir ständig: "Ich bin unordentlich, habe einen fetten Hintern und bin schlecht in Mathe! *heul*"
Es gibt keine perfekten Frauen, und wenn es "nur" das Hirn ist, was fehlt. Aber wenn Frau Hilton sich auf ihre Stärken besinnen kann, dann kann das jede von uns. Ich für meinen Teil kann das sehr gut. Meine Selbstzweifel halten sich arg in Grenzen, auch wenn meine Figur von der Paris Hiltons meilenweit entfernt ist.
Wenn ich also das nächste Mal einen dämlichen Fernsehfilm sehe, will ich, dass die unförmige Frau sich aus dem Ulla-Popken-Kartoffelsack-Ding schält, sich was Gescheites anzieht, eine freundliche, selbstbewusste Miene aufsetzt und sich so einen Kerl angelt. Damit wäre nicht nur mir geholfen, sondern auch einer endlosen Riege jammernder und winselnder Bekannten, die ihre Haare zu dünn oder ihren Bauch zu dick finden.
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit,
Jessi
Donnerstag, Juni 29, 2006
Mittwoch, Juni 28, 2006
*räusper*
Habe ich etwas gegen Fußballer gesagt? Ich nehme alles wieder zurück.. das find ich ja echt süss ;o)
Samstag, Juni 24, 2006
dedicated to fussballer!
Jede Faser blaues Blut
Gesten wie aus Hollywood
ein Blick wie Seide weich und markant
ich wär’ dir bis zum Nordpol nachgerannt
jeder Blick ein kurzer Flirt
als ob dir die Welt gehört
der Mund verwegen, die Art zu gehen
ich hab vom Boden zu dir auf geseh’n
jedes Haar dahingestellt
so daß es ins Auge fällt
und alle Frauen tuscheln und schauen
was für ein geiler Typ
dein Duft betört, erfüllt den Raum
du warst der fleischgewordene Traum
ich wollt schon für dich sterben
und dir mein Herz vererben
du hättst nur besser nichts gesagt ...
ich geb’s zu in mancher Nacht
hab ich noch an dich gedacht
hab dich im Geiste bei mir gehabt
und hab dir einfach nur den Ton gekappt
deine Hand auf meiner Haut
ohne Wort und ohne Laut
den Illusionen bis auf den Grund
ich halte durch, du hältst den Mund...hmm
du siehst blendend an mir aus
führst mich noch ein bißchen aus
ich wollt schon für dich sterben
und dir mein Herz vererben
du hättst nur besser nichts gesagt
*sing*
Gesten wie aus Hollywood
ein Blick wie Seide weich und markant
ich wär’ dir bis zum Nordpol nachgerannt
jeder Blick ein kurzer Flirt
als ob dir die Welt gehört
der Mund verwegen, die Art zu gehen
ich hab vom Boden zu dir auf geseh’n
jedes Haar dahingestellt
so daß es ins Auge fällt
und alle Frauen tuscheln und schauen
was für ein geiler Typ
dein Duft betört, erfüllt den Raum
du warst der fleischgewordene Traum
ich wollt schon für dich sterben
und dir mein Herz vererben
du hättst nur besser nichts gesagt ...
ich geb’s zu in mancher Nacht
hab ich noch an dich gedacht
hab dich im Geiste bei mir gehabt
und hab dir einfach nur den Ton gekappt
deine Hand auf meiner Haut
ohne Wort und ohne Laut
den Illusionen bis auf den Grund
ich halte durch, du hältst den Mund...hmm
du siehst blendend an mir aus
führst mich noch ein bißchen aus
ich wollt schon für dich sterben
und dir mein Herz vererben
du hättst nur besser nichts gesagt
*sing*
Montag, Juni 12, 2006
The roof is on fire ...

Es ist eine laue Juli-Nacht, Jessi schläft friedlich, als es draussen kracht. Parallel dazu klopfen die Kaninchen als wäre der Fuchs im Anmarsch. Gerade wieder eingeschlafen kommt die Müllabfuhr und lässt sich extreeeeem viel Zeit vor meinem Schlafzimmerfenster. Entnervter Blick zum Wecker: halb 5! Ganz schön früh für die Müllabfuhr. Und woher kommt das Blaulicht?!

Schnell in die Klamotten gesprungen - im Hinterhof brennts. Erst dachte ich, die Garage würde brennen, aber nein: der Fahrradschuppen war's. Panik! Doch in der Sekunde habe ich mein gelbes Kirschenrad auch schon gesehen - in der Hofeinfahrt, weit weg von seinem Heimatplatz im Schuppen.

Und so sahs eine Stunde später aus: eingetretene Türen, verschmorte Fahrräder, ein zusammengebrochenens Metallregal, abgefackelte Holzbohlen.

Der Boden ist verklebt mit einer schmierigen Asche-Wasser Schicht, die Wände glühen. Es riecht wie eine Mischung aus Räucherschinken und Zündeln-mit-Gummi.

Davon sind die meisten Bewohner geweckt worden: als mit einem lauten Knall die Glasbausteine geborsten sind.

Nicht schön. Jetzt sitze ich hier und warte auf die Kripo, die uns jetzt einzeln befragen will. Das Haus soll bald verkauft werden, und das im Schuppen war wohl recht eindeutig Brandstiftung. Wie ich den Herrschaften von der Kripo allerdings helfen soll, ist mir schleierhaft. Die Täter waren wohl zwei Männer, aber ich bin ja erst rausgekommen, als die Feuerwehr schon da war. Hier in der Ecke haben in der Nacht auch schon 2 Container gebrannt - vielleicht gibt es da einen Zusammenhang.
Wenigstens lernt man zu solchen Gelegenheiten seine Nachbarn mal etwas besser kennen.
Donnerstag, Juni 08, 2006
Kein Scherz!
Dienstag, Juni 06, 2006
Schlangestehen zum Wohle der Senioren
Man gewöhnt sich recht schnell daran, in einem Viertel mit unverhältnismäßig vielen alten Menschen zu wohnen. Hier im Dreieck zwischen Elim, Augustinum und Haus Rosental läuft eben alles etwas anders.
Ich habe mich daran gewöhnt, Senioren im Supermarkt zu den Haferflocken zu führen, im Bus Ein- und Ausstiegshilfe zu leisten, mir Klagen über Wehwehchen und das Wetter anzuhören und ständig im Schneckentempo hinter Seniorenpärchen auf dem Gehweg herzuschleichen. Auch lautstarke Gespräche superfrüh am Morgen vor meinem Fenster, verwirrte Menschen, die einen für irgendeine Bekannte halten, wacklige Radfahrer, und seltsame Komplimente über meine Figur ("Sie ham wenigstens noch was auf den Rippen, so richtig zum Anfassen!") kann ich gerne akzeptieren.
Doch an so manche Dreistigkeit kann ich ich einfach nicht gewöhnen. Letztens im Bus hat mich eine Frau gefragt, ob ich nicht mitfahren könnte bis zum Bataverweg, und ihr da aus dem Bus helfen. Manche alten Menschen denken, sie bekommen im Shirtland die Waren günstiger, weil sie alt sind (das gilt übrigens auch für behinderte Menschen und Polizisten!). Oder gerade in der Sparkasse: Da haben sich 5 (!!!) Senioren mit fadenscheinigen Ausreden ("Ich kann nicht so gut stehen!", "Ich habs eilig!", usw.) vorgedrängelt. Der arme Sparkassenmitarbeiter hat jeder einzelnen Dame verzweifelt versucht zu erklären, dass ich aber zuerst an der Reihe wäre. Die übrigen Menschen, die reinkamen, waren so verwirrt über mich, als anstehende Person, die überhaupt nicht drankommt, das sie sich vor und neben mich gestellt haben. Zum Glück hat sich der Mitarbeiter irgendwann durchgesetzt und mich nach vorn geholt. Was für ein Chaos.
Und was lernen wir daraus: Nett sein, hilfsbereit sein, freundlich sein - immer nur im Maßen, sonst kommt man irgendwann selbst gar nicht mehr zum Zug.
Ich habe mich daran gewöhnt, Senioren im Supermarkt zu den Haferflocken zu führen, im Bus Ein- und Ausstiegshilfe zu leisten, mir Klagen über Wehwehchen und das Wetter anzuhören und ständig im Schneckentempo hinter Seniorenpärchen auf dem Gehweg herzuschleichen. Auch lautstarke Gespräche superfrüh am Morgen vor meinem Fenster, verwirrte Menschen, die einen für irgendeine Bekannte halten, wacklige Radfahrer, und seltsame Komplimente über meine Figur ("Sie ham wenigstens noch was auf den Rippen, so richtig zum Anfassen!") kann ich gerne akzeptieren.
Doch an so manche Dreistigkeit kann ich ich einfach nicht gewöhnen. Letztens im Bus hat mich eine Frau gefragt, ob ich nicht mitfahren könnte bis zum Bataverweg, und ihr da aus dem Bus helfen. Manche alten Menschen denken, sie bekommen im Shirtland die Waren günstiger, weil sie alt sind (das gilt übrigens auch für behinderte Menschen und Polizisten!). Oder gerade in der Sparkasse: Da haben sich 5 (!!!) Senioren mit fadenscheinigen Ausreden ("Ich kann nicht so gut stehen!", "Ich habs eilig!", usw.) vorgedrängelt. Der arme Sparkassenmitarbeiter hat jeder einzelnen Dame verzweifelt versucht zu erklären, dass ich aber zuerst an der Reihe wäre. Die übrigen Menschen, die reinkamen, waren so verwirrt über mich, als anstehende Person, die überhaupt nicht drankommt, das sie sich vor und neben mich gestellt haben. Zum Glück hat sich der Mitarbeiter irgendwann durchgesetzt und mich nach vorn geholt. Was für ein Chaos.
Und was lernen wir daraus: Nett sein, hilfsbereit sein, freundlich sein - immer nur im Maßen, sonst kommt man irgendwann selbst gar nicht mehr zum Zug.
Montag, Juni 05, 2006
Klassentreffen - 5 Jahre danach!
Alle haben vorher zu mir gesagt: "Das wird bestimmt total spannend!", "Es haben sich bestimmt viele verändert!" und so weiter. Außerdem hört man von Klassentreffen ja immer das selbe: Der Klassenstreber ist jetzt ein reicher Mann mit Supermodelfrau, die Schönheit der Mittelstufe eine abgearbeitete, kaputte Hausfrau mit Kittelschürze.
Ich selbst bin mit sehr gemischten Gefühlen zu meinem Klassentreffen gegangen: Ich habe mich die ersten Jahre in meiner Klasse nicht besonders wohl gefühlt, meine Freunde sind eher aufs Bonni gegangen. Erst in der Oberstufe bin ich ein bisschen warm geworden, war aber auch da eher misstrauisch, wenn die Leute übermäßig nett zu mir waren. Unsere Stufe war immer recht geteilt in "die Coolen" und die weniger Coolen, und ich war irgendwo dazwischen und hate auch nicht so das Bedürfnis, mich zu verbiegen, um ganz oben mitzuspielen. Klar - das Abitur und die damit verbundenen Partys, die 13er-Fahrt nach München - das war alles superlustig, und da haben wir auch alle zusammen gehalten.
Als ich dann in den Pub kam die Ernüchterung: Außer einer einzigen Person sahen alle noch fast genauso aus wie früher! Sogar die Pärchen, die wir zu Abiturzeiten hatten, waren immernoch Pärchen. Keiner hat 7 Kinder, keiner wird Nachfolger von Bill Gates, die Tussis waren immer noch Tussis und die Coolen hielten sich immer noch für supercool. Sogar die Idioten haben ihrem 5-Jahre-alten Ruf alle Ehre gemacht und sind gegangen ohne zu bezahlen!
Aber ein paar nette Leute hab sogar ich wiedergetroffen, auch wenn mein treuester Freund gefehlt hat. Die Gespräche waren nett und sehr lustig, vieles hatte ich vergessen oder erfolgreich verdrängt, wir haben Nummern & E-Mail-Adressen ausgetauscht, Verabredungen getroffen - naja, mal sehen was daraus wird. Insgesamt ein schöner, wenn auch nicht unbedingt spektakulärer Abend!
Meike: Ich kann doch hier nicht einfach Fotos von Leuten zeigen, die nix davon wissen! Außerdem sind die Menschen, dies mir wert wären, hier gezeigt zu werden, eher - öhm- mäßig gut getroffen, zum Beispiel ein gewisser Herr mit Bart ;o) Ich schick dir die Meisterwerke per Mail, versprochen ...
Ich selbst bin mit sehr gemischten Gefühlen zu meinem Klassentreffen gegangen: Ich habe mich die ersten Jahre in meiner Klasse nicht besonders wohl gefühlt, meine Freunde sind eher aufs Bonni gegangen. Erst in der Oberstufe bin ich ein bisschen warm geworden, war aber auch da eher misstrauisch, wenn die Leute übermäßig nett zu mir waren. Unsere Stufe war immer recht geteilt in "die Coolen" und die weniger Coolen, und ich war irgendwo dazwischen und hate auch nicht so das Bedürfnis, mich zu verbiegen, um ganz oben mitzuspielen. Klar - das Abitur und die damit verbundenen Partys, die 13er-Fahrt nach München - das war alles superlustig, und da haben wir auch alle zusammen gehalten.
Als ich dann in den Pub kam die Ernüchterung: Außer einer einzigen Person sahen alle noch fast genauso aus wie früher! Sogar die Pärchen, die wir zu Abiturzeiten hatten, waren immernoch Pärchen. Keiner hat 7 Kinder, keiner wird Nachfolger von Bill Gates, die Tussis waren immer noch Tussis und die Coolen hielten sich immer noch für supercool. Sogar die Idioten haben ihrem 5-Jahre-alten Ruf alle Ehre gemacht und sind gegangen ohne zu bezahlen!
Aber ein paar nette Leute hab sogar ich wiedergetroffen, auch wenn mein treuester Freund gefehlt hat. Die Gespräche waren nett und sehr lustig, vieles hatte ich vergessen oder erfolgreich verdrängt, wir haben Nummern & E-Mail-Adressen ausgetauscht, Verabredungen getroffen - naja, mal sehen was daraus wird. Insgesamt ein schöner, wenn auch nicht unbedingt spektakulärer Abend!
Meike: Ich kann doch hier nicht einfach Fotos von Leuten zeigen, die nix davon wissen! Außerdem sind die Menschen, dies mir wert wären, hier gezeigt zu werden, eher - öhm- mäßig gut getroffen, zum Beispiel ein gewisser Herr mit Bart ;o) Ich schick dir die Meisterwerke per Mail, versprochen ...
Lass die Sonne rein!

Das Wetter ist ja eigentlich momentan nicht so toll. Auf unserer kleinen Bötchen-Tour Bonn-Linz und retour hatten wir allerdings Glück: Ab und an konnten wir uns an schwachen Sonnenstrahlen erfreuen ...

Die Folge: Ich habe die ganze Nacht wachgelegen, scheiss Sonnenbrand. Und auch heute glüht mein Gesicht noch! Aua, Aua, Aua! Wenigstens war Ralf auch rot, Ich bin also nicht die Einzige, die mit einem Tomatengesicht rumlaufen muss ;o)
Donnerstag, Juni 01, 2006
Die Wahrheit über Maria-Magdalena
Wer zwischen diesen ganzen Sakrileg, Da-Vinci-Code und Christentum-Wahrheiten steht und sich nicht entscheiden kann, was er glauben mag, dem empfehle ich dieses Buch.
Jesus Romanze mit Maria-Magdalena - hier steckt die Wahrheit! Jeder (außer humorlose Theologie-Studenten) sollten dieses Buch gelesen haben, egal ob bibelfest oder nicht (wobei eine gewisse Kenntnis der Bibel das Ganze noch witziger macht). Die Bibel nach Biff ist eines der witzigsten Bücher, das ich je gelesen habe. Und dabei hat Christopher Moore viel mehr Ahnung von dem, was er da schreibt, als es im ersten Moment scheint. Augenzwinkernd wird von Jesus bestem Freund Biff erzählt, wie schwierig es ist, der Messias zu sein, wenn einem keiner sagt, wie das eigentlich geht, ob man als Messias Sex haben darf, und warum es icht gelingen will, mickrige Eidechsen zum Leben zu erwecken.
Achtung: In U-Bahnen, Hörsälen, öffentlichen Plätzen könnte es peinlich werden, wenn man beim Lesen vor Lachen fast in Tränen ausbricht!
Jesus Romanze mit Maria-Magdalena - hier steckt die Wahrheit! Jeder (außer humorlose Theologie-Studenten) sollten dieses Buch gelesen haben, egal ob bibelfest oder nicht (wobei eine gewisse Kenntnis der Bibel das Ganze noch witziger macht). Die Bibel nach Biff ist eines der witzigsten Bücher, das ich je gelesen habe. Und dabei hat Christopher Moore viel mehr Ahnung von dem, was er da schreibt, als es im ersten Moment scheint. Augenzwinkernd wird von Jesus bestem Freund Biff erzählt, wie schwierig es ist, der Messias zu sein, wenn einem keiner sagt, wie das eigentlich geht, ob man als Messias Sex haben darf, und warum es icht gelingen will, mickrige Eidechsen zum Leben zu erwecken.
Achtung: In U-Bahnen, Hörsälen, öffentlichen Plätzen könnte es peinlich werden, wenn man beim Lesen vor Lachen fast in Tränen ausbricht!
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