Ich weiss, ich bewege mich in gängigen Klischees, aber schwule Männer können einfach besser feiern und tanzen als heterosexuelle Männer!
Jederzeit wieder, Jungs!
Montag, November 27, 2006
Typisch ich!
Peinlich:
Im Bus wie zwei Schulmädchen rumzukichern, so dass alle anderen Insassen genervt sind.
Peinlicher:
Dann vom Fahrkartenkontrolleur ohne Studentenausweis erwischt zu werden. Beide!
Oberpeinlich:
In der Syntaxvorlesung mit folgendem Beispielsatz konfrontiert zu werden: "Die Dozentin fühlt sich sehr gestört, wenn die Studenten vor Ende der Veranstaltung den Hörsaal verlassen!"
Die Krönung:
Trotzdem ne halbe Stunde vor Ende zu gehen, weil einen die Thematik zu sehr langweilt und die Anwesenheitsliste schon vorbei ist.
Nächsten Montag werde ich vermummt in die Uni gehen müssen, fürchte ich ...
Im Bus wie zwei Schulmädchen rumzukichern, so dass alle anderen Insassen genervt sind.
Peinlicher:
Dann vom Fahrkartenkontrolleur ohne Studentenausweis erwischt zu werden. Beide!
Oberpeinlich:
In der Syntaxvorlesung mit folgendem Beispielsatz konfrontiert zu werden: "Die Dozentin fühlt sich sehr gestört, wenn die Studenten vor Ende der Veranstaltung den Hörsaal verlassen!"
Die Krönung:
Trotzdem ne halbe Stunde vor Ende zu gehen, weil einen die Thematik zu sehr langweilt und die Anwesenheitsliste schon vorbei ist.
Nächsten Montag werde ich vermummt in die Uni gehen müssen, fürchte ich ...
Donnerstag, November 23, 2006
Apostrophitis
Die Deutschen sind einfach zu dumm für ihre eigene Sprache - das muss man leider einfach einsehen. Ändern kann man das wohl kaum.
Ich begebe mich oft auf die Mission gegen das überflüssige Apostroph. Ihr wisst es natürlich sicherlich alle, aber ich erwähns nochmal nebenbei: Im Deutschen kommt nur ein Apostroph an ein Wort, wenn Buchstaben wegfallen, also bei "Wie geht's" an Stelle von "Wie geht es". Zweiter Fall ist, wenn Namen im besitzanzeigenden Satz stehen und schon auf "s" enden, "Jonas' Fahrrad" zum Beispiel. Sonst nicht. Nie. Und erst recht nicht wie im Englischen.
Wenn ich "Oma's kleiner Liebling", "Ich liebe Auto's" oder "Stefan's Junggesellenabschied" auf Textilien drucke dreht sich mir regelmäßig der Magen um. Man will den Menschen ja nicht gleich n den Kopf knallen, wie dumm, unnötig und verdreht ihre Vorstellung von deutscher Rechtschreibung ist, aber ein leises "Da kommt aber eigentlich kein Apostroph hin..." wird meistens einfach abgeschmettert, zum Beispiel mit "Das sieht aber besser / richtiger / schöner aus!". Aua :o((
Leider lässt sich die Erfahrung machen, dass auch und vor allem Studenten auf diesen Zug aufspringen und ihren Apostrophgebrauch dem Englischen annähern. In den Blogs, die ich täglich lese, sind mehrere dabei, die schon in der Überschrift stehen haben "xxx's Blog" - ich erwähne lieber nicht, dass auch ein ehemaliger Germanistikstudent dabei ist!
Aber noch viel, viel schlimmer als der schwachsinnige Apostrophgebrauch ist, wenn die Menschen, die meinen, sie müssten überall ein Apostroph hinsetzen, nicht wissen, wo auf ihrer Tastatur das Apostroph überhaupt ist und stattdessen einen Accent setzen. Es ist zum Heulen.
Wenn ich mich wieder beruhigt habe, rege ich mich über das Deppenleerzeichen auf. Bis dahin einen schönen Tag ...
Ich begebe mich oft auf die Mission gegen das überflüssige Apostroph. Ihr wisst es natürlich sicherlich alle, aber ich erwähns nochmal nebenbei: Im Deutschen kommt nur ein Apostroph an ein Wort, wenn Buchstaben wegfallen, also bei "Wie geht's" an Stelle von "Wie geht es". Zweiter Fall ist, wenn Namen im besitzanzeigenden Satz stehen und schon auf "s" enden, "Jonas' Fahrrad" zum Beispiel. Sonst nicht. Nie. Und erst recht nicht wie im Englischen.
Wenn ich "Oma's kleiner Liebling", "Ich liebe Auto's" oder "Stefan's Junggesellenabschied" auf Textilien drucke dreht sich mir regelmäßig der Magen um. Man will den Menschen ja nicht gleich n den Kopf knallen, wie dumm, unnötig und verdreht ihre Vorstellung von deutscher Rechtschreibung ist, aber ein leises "Da kommt aber eigentlich kein Apostroph hin..." wird meistens einfach abgeschmettert, zum Beispiel mit "Das sieht aber besser / richtiger / schöner aus!". Aua :o((
Leider lässt sich die Erfahrung machen, dass auch und vor allem Studenten auf diesen Zug aufspringen und ihren Apostrophgebrauch dem Englischen annähern. In den Blogs, die ich täglich lese, sind mehrere dabei, die schon in der Überschrift stehen haben "xxx's Blog" - ich erwähne lieber nicht, dass auch ein ehemaliger Germanistikstudent dabei ist!
Aber noch viel, viel schlimmer als der schwachsinnige Apostrophgebrauch ist, wenn die Menschen, die meinen, sie müssten überall ein Apostroph hinsetzen, nicht wissen, wo auf ihrer Tastatur das Apostroph überhaupt ist und stattdessen einen Accent setzen. Es ist zum Heulen.
Wenn ich mich wieder beruhigt habe, rege ich mich über das Deppenleerzeichen auf. Bis dahin einen schönen Tag ...
Mittwoch, November 22, 2006
Komplimente ...
Es ist 12 Uhr morgens, Ich fühl mich relativ müde und nippe an meinem McDonalds-Kaffee. Tatort ist der Seminarraum der Religionswissenschaftler, wir schicken uns gerade an, mit unseren Professor den Begriff "Orgie" bis ins Kleinste zu definieren (Müssen Jungfrauen anwesend sein, oder reicht es, wenn alle willenlos und grenzüberschreitend der Völlerei frönen? Gehts ums Abspritzen oder verfolgt die Orgie einen Sekundäreffekt? Kann man auch alleine eine Orgie abhalten?). Das Schauspiel beginnt, ein Kommilitone betritt den Raum, stellt sich in die gegenüberliegende Ecke und ruft:
"Jessi, hast du deine Kontaktlinsen immernoch nicht wiedergefunden?"
Jessi (brummelt müde): "Doch, sonst hätt ich ja meine Brille auf der Nase."
"Achso. Deine Augen strahlen überhaupt nicht so wie sonst!"
Na danke. Manche Menschen wissen einfach wie man Komplimente macht :o(
"Jessi, hast du deine Kontaktlinsen immernoch nicht wiedergefunden?"
Jessi (brummelt müde): "Doch, sonst hätt ich ja meine Brille auf der Nase."
"Achso. Deine Augen strahlen überhaupt nicht so wie sonst!"
Na danke. Manche Menschen wissen einfach wie man Komplimente macht :o(
Ich bin auch nur eine Frau!
Ja, ich bin eine Frau wie jede andere, heisst: Ich muss ständig und immer zum ungünstigsten Zeitpunkt aufs Klo. Deswegen bin ich geübt darin, öffentliche Toiletten zu benutzen, ohne irgendetwas zu berühren, oder schnell das passende Kleingeld rauszukramen.
Ich bezahle Klofrauen gerne - natürlich nur, wenn ds Klo auch sauber ist. Wenn nicht kann sich der Klomann beim großen goldenen M noch so sehr aufregen - ich bezahle nicht für ungeputzte Klos ohne Seife, Handtücher oder Klopapier. Wofür auch?!
Aber der Kölner Hauptbahnhof ist neben seiner Unübersichtlichkeit und dem momentanen Baulärm eine Servicewüste für volle Mädchenblasen. EINEUROZEHN (€ 1,10) kostet einmal Pipi machen - und bezahlt wird im Voraus, damit man gegen stinkende, dreckige Toiletten nichts machen kann. Milchglasscheiben und Pfirsichduft können auch nicht über braune Streifen auf dem Porzellan hinwegtäuschen ... Danke, McClean!
Dass es auch anders geht zeigt die U-Bahnstation Heinrich-Heine-Allee in Düsseldorf: Nigelnagelneue Toiletten, die - immer wenn ich da war - sehr sauber und gepflegt waren. ansprechbares Servicepersonal und eine Gebühr von fünfzehn Cent (€ 0,15).
Ich bezahle Klofrauen gerne - natürlich nur, wenn ds Klo auch sauber ist. Wenn nicht kann sich der Klomann beim großen goldenen M noch so sehr aufregen - ich bezahle nicht für ungeputzte Klos ohne Seife, Handtücher oder Klopapier. Wofür auch?!
Aber der Kölner Hauptbahnhof ist neben seiner Unübersichtlichkeit und dem momentanen Baulärm eine Servicewüste für volle Mädchenblasen. EINEUROZEHN (€ 1,10) kostet einmal Pipi machen - und bezahlt wird im Voraus, damit man gegen stinkende, dreckige Toiletten nichts machen kann. Milchglasscheiben und Pfirsichduft können auch nicht über braune Streifen auf dem Porzellan hinwegtäuschen ... Danke, McClean!
Dass es auch anders geht zeigt die U-Bahnstation Heinrich-Heine-Allee in Düsseldorf: Nigelnagelneue Toiletten, die - immer wenn ich da war - sehr sauber und gepflegt waren. ansprechbares Servicepersonal und eine Gebühr von fünfzehn Cent (€ 0,15).
Sonntag, November 19, 2006
Ein einzigartiges Phänomen:
Harry Potter. Die Bücher werden immer schlechter, die Filme immer besser. Der Punkt der Überschneidung (und gleichzeitig das gelungenste Ergebnis, wenn man beides nebeneinander sieht): Band drei, "Der Gefangene von Askaban".
Samstag, November 11, 2006
Rabimmelrabammelrabumm!

Die Massen sammeln sich in der Dämmerung vor der Uni. Es sind total tolle Laternen dabei - aber auch richtig langweilige. Ich war schon ewig nicht mehr bei einem Martinszug. Und bei einem so großen schonmal gar nicht.


Hunderte von Kindern bevölkern den Marktplatz. In der Mitte das Martinsfeuer und ein - wie wir fanen - sehr sehr schwuler Sankt Martin.

Übrigens ein großes Lob an mein geliebtes Handy ....

Sehr erstaunlich: Selbst ältere Kinder tragen selbstgebastelte Laternen vor sich her und singen mit. Ich dachte, die Kids von heute sind sich für so etwas zu cool (und zugegebenermaßen sind auch einige dabei, wo nur die Zigarette leuchtet und sonst nix).
Freitag, November 10, 2006
Kampagne gegen die Unwissenheit 1
Heute: Von Hasen und Kaninchen.
Jessi hilft euch gegen die Unwissenheit, deckt ungelüftete Geheimnisse auf uns bringt Licht in die düsteren Gehirne der Deutschen.
Damit mich nie wieder jemand fragt, obs einen Unterschied zwischen Hasen und Kaninchen gibt, hier die ultimative Aufklärung - denn trotz der gemeinsamen Gattung der Lagomorpha gibt es tausend Unterschiede.
1. Erkennung
Die Tiere, die hier durch meine Wohnung hoppeln, sind Kaninchen. ALLE Hasenartigen die durch Wohnungen hoppeln sind Kaninchen, ebenfalls alle in Züchterbuchten, Gartengehegen, und die, die mein Opi zum Schlachten hält.
Foto: Lieblingskaninchen "Fluse" - leider nicht meins, sondern Binsis.
Hasen kann man nicht als Haustier halten, die begegnen einem höchsten in Feld und Flur (und sind auch da recht selten, vor allem im Bereich Bonn Mitte ;o)). Der Hase hat braunes bis rotbraunes Fell und wiegt vier bis fünf Kilo. Seine Ohren sind groß und haben schwarz-weisse Spitzen. Daran kann man auch Hasenbabys erkennen. Hasen haben markante Gesichtszüge, sehen ernst, majestätisch und streng aus, vor allem die Exemplare mit gelben Augen.
Kaninchen dagegen unterscheiden sich zunächst in Wild- und Hauskaninchen. Wildkaninchen sind graubraun, haben relativ kurze Ohren (6-8cm) und werden nur 1,3 - 2 Kilo schwer. Hauskaninchen gibt es in allen Farben und Größen, mit hängenden Ohren, fusseligem Fell oder einer Löwenmähne. Sie können unter einem Kilo wiegen, aber auch neun Kilo. Der Hase ist also nicht zwangsläufig immer einfach das größere Tier. Kaninchen entsprechen dem Kindchenschema - runder Kopf, schwarze Knopfaugen, niedlicher Blick.
2. Lebensraum
Hasen leben auf offenen Wiesen, wo sie (außer in der Rammelzeit) alleine umherstreifen. Dabei liegen sie den Tag über in einer Mulde, der Sasse und werden erst in der Dämmerung richtig aktiv.
Kaninchen leben - wenn nicht auf meinem Sofa - in Kolonien, und zwar unterirdisch. Sie bauen große Höhlensysteme mit langen Gängen und mehreren Ausgängen (Bugs Bunny!).
3. Nachwuchs
Wenn man ein hasenartiges Baby auf dem Feld sitzen sieht: Finger weg! Hasen- und Kaninchenmütter sind nicht besonders sorgsam. Sie säugen ihre Jungen nur einmal am Tag und das geht rasend schnell. Den Rest des Tages bleiben die Kleinen für sich. Kaninchenkinder sind dabei in einer Höhle, wo es noch einige Tage dauert, bis sich Augen und Ohren öffnen und sich das Fell ausbildet, Hasenkinder sitzen den ganzen Tag komplett fertig frei auf dem Feld. Und da sollten sie auch bleiben.
Ihr seht - so einfach ist das nicht. Hasen und Kaninchen sind zwei unterschiedliche Tiere, die man zum Beispiel auch nicht verpaaren kann. Hasen sind richtige Flitzer, bis zu 70km/h schnell - Kaninchen dagegen sind Buddler, die in Windeseile eine gemütliche Höhle ausgraben. Natürlich haben sie auch viele Gemeinsamkeiten, fressen dieselbe Nahrung, leben in ähnlichen Lebensräumen (übrigens sehr friedlich miteinander) - aber trotzdem ist es gut, wenn man weiss, das es unterschiedliche Tiere sind ;o)
Jessi hilft euch gegen die Unwissenheit, deckt ungelüftete Geheimnisse auf uns bringt Licht in die düsteren Gehirne der Deutschen.
Damit mich nie wieder jemand fragt, obs einen Unterschied zwischen Hasen und Kaninchen gibt, hier die ultimative Aufklärung - denn trotz der gemeinsamen Gattung der Lagomorpha gibt es tausend Unterschiede.
1. Erkennung
Die Tiere, die hier durch meine Wohnung hoppeln, sind Kaninchen. ALLE Hasenartigen die durch Wohnungen hoppeln sind Kaninchen, ebenfalls alle in Züchterbuchten, Gartengehegen, und die, die mein Opi zum Schlachten hält.
Foto: Lieblingskaninchen "Fluse" - leider nicht meins, sondern Binsis.Hasen kann man nicht als Haustier halten, die begegnen einem höchsten in Feld und Flur (und sind auch da recht selten, vor allem im Bereich Bonn Mitte ;o)). Der Hase hat braunes bis rotbraunes Fell und wiegt vier bis fünf Kilo. Seine Ohren sind groß und haben schwarz-weisse Spitzen. Daran kann man auch Hasenbabys erkennen. Hasen haben markante Gesichtszüge, sehen ernst, majestätisch und streng aus, vor allem die Exemplare mit gelben Augen.

Kaninchen dagegen unterscheiden sich zunächst in Wild- und Hauskaninchen. Wildkaninchen sind graubraun, haben relativ kurze Ohren (6-8cm) und werden nur 1,3 - 2 Kilo schwer. Hauskaninchen gibt es in allen Farben und Größen, mit hängenden Ohren, fusseligem Fell oder einer Löwenmähne. Sie können unter einem Kilo wiegen, aber auch neun Kilo. Der Hase ist also nicht zwangsläufig immer einfach das größere Tier. Kaninchen entsprechen dem Kindchenschema - runder Kopf, schwarze Knopfaugen, niedlicher Blick.

2. Lebensraum
Hasen leben auf offenen Wiesen, wo sie (außer in der Rammelzeit) alleine umherstreifen. Dabei liegen sie den Tag über in einer Mulde, der Sasse und werden erst in der Dämmerung richtig aktiv.
Kaninchen leben - wenn nicht auf meinem Sofa - in Kolonien, und zwar unterirdisch. Sie bauen große Höhlensysteme mit langen Gängen und mehreren Ausgängen (Bugs Bunny!).
3. Nachwuchs
Wenn man ein hasenartiges Baby auf dem Feld sitzen sieht: Finger weg! Hasen- und Kaninchenmütter sind nicht besonders sorgsam. Sie säugen ihre Jungen nur einmal am Tag und das geht rasend schnell. Den Rest des Tages bleiben die Kleinen für sich. Kaninchenkinder sind dabei in einer Höhle, wo es noch einige Tage dauert, bis sich Augen und Ohren öffnen und sich das Fell ausbildet, Hasenkinder sitzen den ganzen Tag komplett fertig frei auf dem Feld. Und da sollten sie auch bleiben.
Ihr seht - so einfach ist das nicht. Hasen und Kaninchen sind zwei unterschiedliche Tiere, die man zum Beispiel auch nicht verpaaren kann. Hasen sind richtige Flitzer, bis zu 70km/h schnell - Kaninchen dagegen sind Buddler, die in Windeseile eine gemütliche Höhle ausgraben. Natürlich haben sie auch viele Gemeinsamkeiten, fressen dieselbe Nahrung, leben in ähnlichen Lebensräumen (übrigens sehr friedlich miteinander) - aber trotzdem ist es gut, wenn man weiss, das es unterschiedliche Tiere sind ;o)
Mittwoch, November 08, 2006
Wonach die Menschen suchen ...
"fett wie ein Radierer warum":
Habe ich mich auch gefragt, warum die Wiener nicht einfach "besoffen" sagen. In Wien habe ich nur in fragende Gesichter geschaut, wenn ich gefragt habe, was es damit auf sich hat. Fazit: Den Ausdruck gibt es nur in Wien-Reiseführern, aber in Wien kennt ihn kein Mensch.
"Coole Klamotten für Feier":
Kleiderschrank auf, coole Klamotten rausholen, Kleiderschrank zu!
"Hausfrau Kittelschürze":
Damit kann ich icht gemeint sein.
"aktive Lebenshilfe Arschloch":
Ja - da kann ich helfen. Arschlöcher sollte man dringend verlassen oder ignorieren. Ich habe das mehrmals erfolgreich so durchgeführt und so irgendwann einen sehr netten Man gefunden. Sonst noch Fragen?
"ohne BH spazieren gehen Geschichten":
Nicht so mein Fall, ich gehe lieber mit BH ganz normal spazieren, und die Geschichten, die ich darüber so erzählen könnte sind bestimmt nicht das, wonach der Mensch hier gesucht hat. Übrigens habe ich viele Suchanfragen, die mit BHs zu tun haben, vielleicht sollte ich mehr darüber erzählen.
"Jared Leto stirbt":
Ja, diverse Male in den meisten Filmen. Man kann sich natürlich auch einfach die Filme ansehen - man kann aber auch im Internet darüber lesen, das ist fast genauso spannend.
"Raclette Benimmregeln":
Eigentlich dieselben wie bei jedem anderen Essen auch: Schmatzen, Rülpsen, Fingerlecken sind verboten, Messer und Gabel angesagt und die Pfännchen werden bitte nur mit dem Holzspachtl geleert, sonst zerkratzt das Teflon!
"Liebesbriefe von Mann zu Frau":
Da kann man lange suchen ...
Ansonsten googlen die Menschen nach "Jessi Buzzzi Kaninchen", wo es doch auch einfach "Jessi" getan hätte, nach "Geburtstagswetter", "Nogger Choc" und "füllige Frauen". Auch nach "Asche auf mein Haupt Bild" und "Sisi tot Foto" wird gesucht. Leider kann ich beides nicht bieten. Auch "blonde Löwenmähne" und "Schulmädchenlook" nicht. Ich weiss - eine einzige Enttäuschung.
Habe ich mich auch gefragt, warum die Wiener nicht einfach "besoffen" sagen. In Wien habe ich nur in fragende Gesichter geschaut, wenn ich gefragt habe, was es damit auf sich hat. Fazit: Den Ausdruck gibt es nur in Wien-Reiseführern, aber in Wien kennt ihn kein Mensch.
"Coole Klamotten für Feier":
Kleiderschrank auf, coole Klamotten rausholen, Kleiderschrank zu!
"Hausfrau Kittelschürze":
Damit kann ich icht gemeint sein.
"aktive Lebenshilfe Arschloch":
Ja - da kann ich helfen. Arschlöcher sollte man dringend verlassen oder ignorieren. Ich habe das mehrmals erfolgreich so durchgeführt und so irgendwann einen sehr netten Man gefunden. Sonst noch Fragen?
"ohne BH spazieren gehen Geschichten":
Nicht so mein Fall, ich gehe lieber mit BH ganz normal spazieren, und die Geschichten, die ich darüber so erzählen könnte sind bestimmt nicht das, wonach der Mensch hier gesucht hat. Übrigens habe ich viele Suchanfragen, die mit BHs zu tun haben, vielleicht sollte ich mehr darüber erzählen.
"Jared Leto stirbt":
Ja, diverse Male in den meisten Filmen. Man kann sich natürlich auch einfach die Filme ansehen - man kann aber auch im Internet darüber lesen, das ist fast genauso spannend.
"Raclette Benimmregeln":
Eigentlich dieselben wie bei jedem anderen Essen auch: Schmatzen, Rülpsen, Fingerlecken sind verboten, Messer und Gabel angesagt und die Pfännchen werden bitte nur mit dem Holzspachtl geleert, sonst zerkratzt das Teflon!
"Liebesbriefe von Mann zu Frau":
Da kann man lange suchen ...
Ansonsten googlen die Menschen nach "Jessi Buzzzi Kaninchen", wo es doch auch einfach "Jessi" getan hätte, nach "Geburtstagswetter", "Nogger Choc" und "füllige Frauen". Auch nach "Asche auf mein Haupt Bild" und "Sisi tot Foto" wird gesucht. Leider kann ich beides nicht bieten. Auch "blonde Löwenmähne" und "Schulmädchenlook" nicht. Ich weiss - eine einzige Enttäuschung.
Italiens Sympathiewerte sinken ins Bodenlose.
Nach der WM, wo sich Italien ja nicht gerade beliebt gemacht hat, hatte ich Halloween eine weitere Begegnung der italienischen Art, die trotz zweier schöner Urlaube am Gardasee meine Meinung über das italienische Volk nicht rehabilitieren konnte.
Es war noch früh am Abend, vielleicht halb 11. Ich kam aus der noch schlangenlosen Damentoilette der Röla-Bar, war vampiristisch geschminkt und bereit, die Nacht durchzufeiern. Ich geh da also nichtsahnend lang, das seh ich ein Pärchen, das sich auf italienisch anbrüllt und im nächsten Moment bekomme ich eine volle, schäumende Bierflasche an die Schulter geworfen - so richtig mit Schwung (Nun bin ich mit meinen 1,75 nicht die kleinste Frau der Welt - jemand, der einen Kopf kleiner ist hätte die Flasche ins Gesicht bekommen!!).
Ich habe mich ein bisschen aufgeregt, der Mann hatte sich schnell verkrümelt un die Frau hat mich nur angegegrinst und in gebrochemen Deutsch gesagt: "Das war ich nicht, das war mein Freund!". Haha, sehr witzig, ich war von oben bis unten voller Bier, meine Schulter tat weh und die Flasche war kopfüber in meine Handtasche gepurzelt.
Naja, meine Laune hat sich erholt, obwohl ich nicht einmal jemanden gefunden habe, der die beiden rauswerfen könnte und später waren sie auch weg. Als ich Stunden später zuhause die Tür aufschliessen wollte habe ich erst das Ausmaß der Katastrophe gesehen: Völlig durchnässtes Handy! Mein Lieblingshandy! Mein geliebtes K750i!! Diese italienischen Arschlöcher!! Kann der Mann nicht ein bisschen besser zielen?!
Nach einer Woche C35 von Siemens - ich weiss immer noch nicht, wie man Satzzeichen schreibt - habe ich gestern mein von nun an noch mehr verehrtes Handy aus der Reparatur geholt. 65 Euro, die ich eigentlich nicht habe. Und die ich auch nicht bräuchte, wenn die Menschen sich gescheiter benehmen würden. Und ich habe noch Glück gehabt: Ein Wasserschaden ist in den meisten Fällen ein Totalschaden. Ein Bierschaden erst recht.
Wer ähnliche Probleme hat: "Phone House" in der Wenzelgasse. Nett, kompetent und schnell.
Nachtrag: Objektophilie!
Es war noch früh am Abend, vielleicht halb 11. Ich kam aus der noch schlangenlosen Damentoilette der Röla-Bar, war vampiristisch geschminkt und bereit, die Nacht durchzufeiern. Ich geh da also nichtsahnend lang, das seh ich ein Pärchen, das sich auf italienisch anbrüllt und im nächsten Moment bekomme ich eine volle, schäumende Bierflasche an die Schulter geworfen - so richtig mit Schwung (Nun bin ich mit meinen 1,75 nicht die kleinste Frau der Welt - jemand, der einen Kopf kleiner ist hätte die Flasche ins Gesicht bekommen!!).
Ich habe mich ein bisschen aufgeregt, der Mann hatte sich schnell verkrümelt un die Frau hat mich nur angegegrinst und in gebrochemen Deutsch gesagt: "Das war ich nicht, das war mein Freund!". Haha, sehr witzig, ich war von oben bis unten voller Bier, meine Schulter tat weh und die Flasche war kopfüber in meine Handtasche gepurzelt.
Naja, meine Laune hat sich erholt, obwohl ich nicht einmal jemanden gefunden habe, der die beiden rauswerfen könnte und später waren sie auch weg. Als ich Stunden später zuhause die Tür aufschliessen wollte habe ich erst das Ausmaß der Katastrophe gesehen: Völlig durchnässtes Handy! Mein Lieblingshandy! Mein geliebtes K750i!! Diese italienischen Arschlöcher!! Kann der Mann nicht ein bisschen besser zielen?!
Nach einer Woche C35 von Siemens - ich weiss immer noch nicht, wie man Satzzeichen schreibt - habe ich gestern mein von nun an noch mehr verehrtes Handy aus der Reparatur geholt. 65 Euro, die ich eigentlich nicht habe. Und die ich auch nicht bräuchte, wenn die Menschen sich gescheiter benehmen würden. Und ich habe noch Glück gehabt: Ein Wasserschaden ist in den meisten Fällen ein Totalschaden. Ein Bierschaden erst recht.
Wer ähnliche Probleme hat: "Phone House" in der Wenzelgasse. Nett, kompetent und schnell.
Nachtrag: Objektophilie!
Kostenfreie Einkaufsberatung
Gestern bin ich mit Gaby noch schnell durch den tollen Buchdiscount am Dreieck gehetzt (Lit Media) und hab dabei so vor mich hin philosophiert ... Sandor Marai - toller Mann, super Bücher, alle verschlungen, obwohl so langatmig, ... Jodi Picoult, "Die letzte Wahrheit" und "Hexenjagd in Salem Falls" letztes Jahr zu Weihnachten bekommen und sofort weggelesen, vor allem das Amish-Buch zu empfehlen, ... "Der Schwarm" von Schätzing, liegt seit Wochen neben meinem Bett, sinkendes Interesse an Ökokatastrophenromanen die nur so triefen vor Belehrung, will mich schliesslich unterhalten und keinen Doktor in Meeresbiologie machen. Und überhaupt - ich lese nur Bücher mit einem schönen Cover und suche mir auch gezielt Bücher danach aus, Und nach dem Preis - bin ja kein Millionär, deswegen kauf ich nur im Discounter. Gaby stimmt mir zu, findet Marai scheisse, denkt dasselbe über Schätzing wie ich, und wir wollen gerade wieder gehen -
Da seh ich es: "Die Teerose"! Jennifer Donnelly beschreibt das Ende des 19. Jahrhunderts im fiesesten Winkel Londons (Jack the Ripper inklusive) und das Leben im aufsteigenden Amerika. Eine superspannende und fesselnde Liebesgeschichte - 600 Seiten, die man in einer Nacht weglesen kann (auf jeden Fall genau das Richtige, um sich vom nüchternen Schätzing abzulenken).
Ich erzähl Gaby brühwarm von diesem Superbuch - da schiesst hinter uns eine Frau hervor, schnappt sich das Buch und erzählt ganz aufgeregt, sie hätte uns die ganze Zeit zugehört und wir hatten genau denselben Büchergeschmack und sie würde sich die Teerose sofort kaufen! Vielen Dank, und ich solle doch mal die Wickert Krimis lesen, die würden mir gefallen.
Äh, ja, gern geschehen.
Da seh ich es: "Die Teerose"! Jennifer Donnelly beschreibt das Ende des 19. Jahrhunderts im fiesesten Winkel Londons (Jack the Ripper inklusive) und das Leben im aufsteigenden Amerika. Eine superspannende und fesselnde Liebesgeschichte - 600 Seiten, die man in einer Nacht weglesen kann (auf jeden Fall genau das Richtige, um sich vom nüchternen Schätzing abzulenken).
Ich erzähl Gaby brühwarm von diesem Superbuch - da schiesst hinter uns eine Frau hervor, schnappt sich das Buch und erzählt ganz aufgeregt, sie hätte uns die ganze Zeit zugehört und wir hatten genau denselben Büchergeschmack und sie würde sich die Teerose sofort kaufen! Vielen Dank, und ich solle doch mal die Wickert Krimis lesen, die würden mir gefallen.
Äh, ja, gern geschehen.
Montag, November 06, 2006
Verpflichtungen
Ich hab ja bereits über mein winterliches Klingelproblem berichtet - aber diesen Winter verschärft sich die Situation. Wie mir geraten wurde ignoriere ich die Klingel seit einigen Wochen einfach. Manchmal klingelt es morgens einmal, manchmal fünf Mal - ich öffne die Tür nur, wenn ich schon auf den Beinen bin.
Letzte Woche - ich hatte soeben erfolgreich die Klingel ignoriert, war aber dummerweise durch sie wach geworden - wollt ich zum Briefkasten schlurfen um zu schauen, ob überhaupt was für mich dabei war. Kaum im Hausflur angekommen öffnet sich die Haustür.
Die Briefträgerin. Und der permanent betrunkene Hausmeister wohnhaft im Hinterhaus.
Zuerst hat sich die Briefträgerin aufgeregt, dass ich die Tür nicht geöffnet hab obwohl sie viermal bei allen Parteien (übrigens fast alles Studenten) geklingelt habe. Habe ihr erfolgreich erklärt, dass ich am Tag vorher eine wichtige Klausur bestanden und infolgedessen die halbe Nacht gefeiert hätte.
Aber dann hat sich der Hausmeister - der wohl erst in dem Moment gemerkt hat, dass er ja gar nicht hätte aufstehen müssen - über alle Maßen ereifert, wie unverschämt, dass ich die Tür nicht göffnet hätte und dass er deswegen hätte aufstehen müssen und überhaupt: ich wäre schliesslich VERPFLICHTET der Briefträgerin die Tür zu öffnen.
Bitte?! Ich bin zu gar nichts verpflichtet, wenn ich nicht will kann ich die Tür 3 Wochen verschlossen halten. Ich habe ein bisschen zurückgbrüllt, dass man als Studentin mit Nebenjob genug zu tun hat und das ich auch keine Lust habe, jeden Tag um acht aufzustehen.
Bäh, warum muss ich mir überhaupt so etwas anhören von jemandem, der es gerade noch schafft, die Mülltonnen wöchentlich rauszustellen und sonst nichts auf die Reihe kriegt weil er dauerbetrunken ist?
Aber ein gutes hat die Sache: Die Briefträgerin klingelt gar nicht mehr bei mir!
Letzte Woche - ich hatte soeben erfolgreich die Klingel ignoriert, war aber dummerweise durch sie wach geworden - wollt ich zum Briefkasten schlurfen um zu schauen, ob überhaupt was für mich dabei war. Kaum im Hausflur angekommen öffnet sich die Haustür.
Die Briefträgerin. Und der permanent betrunkene Hausmeister wohnhaft im Hinterhaus.
Zuerst hat sich die Briefträgerin aufgeregt, dass ich die Tür nicht geöffnet hab obwohl sie viermal bei allen Parteien (übrigens fast alles Studenten) geklingelt habe. Habe ihr erfolgreich erklärt, dass ich am Tag vorher eine wichtige Klausur bestanden und infolgedessen die halbe Nacht gefeiert hätte.
Aber dann hat sich der Hausmeister - der wohl erst in dem Moment gemerkt hat, dass er ja gar nicht hätte aufstehen müssen - über alle Maßen ereifert, wie unverschämt, dass ich die Tür nicht göffnet hätte und dass er deswegen hätte aufstehen müssen und überhaupt: ich wäre schliesslich VERPFLICHTET der Briefträgerin die Tür zu öffnen.
Bitte?! Ich bin zu gar nichts verpflichtet, wenn ich nicht will kann ich die Tür 3 Wochen verschlossen halten. Ich habe ein bisschen zurückgbrüllt, dass man als Studentin mit Nebenjob genug zu tun hat und das ich auch keine Lust habe, jeden Tag um acht aufzustehen.
Bäh, warum muss ich mir überhaupt so etwas anhören von jemandem, der es gerade noch schafft, die Mülltonnen wöchentlich rauszustellen und sonst nichts auf die Reihe kriegt weil er dauerbetrunken ist?
Aber ein gutes hat die Sache: Die Briefträgerin klingelt gar nicht mehr bei mir!
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